Sonntag, 6. November 2016

Komm wir fahren nach Amsterdam...


Basis Infos:
Land:                   Niederlande
Sprache:              Niederländisch
Währung:            Euro
Einwohnerzahl:   rund 838.000
Entfernung von Berlin: Luftlinie 577,31km
                                                                 
Vor Jahren war ich schon einmal in Amsterdam für zwei, drei Tage und war verzückt von dieser kleinen Stadt mit den malerischen Grachtenvierteln. Nun verschlug es uns im Oktober 2016 wieder hin und wir blieben fast fünf Tage dort, Zeit genug also sich einiges anzuschauen.
Unsere Zeit verbrachten wir dabei weniger mit Museumsbesuchen, sondern mehr mit dem Schlendern durch die Gassen und dem Genießen des ganz besonderen Flairs von Amsterdam. Deswegen kommen hier fünf Tipps für Amsterdam, die eher etwas mit Mobilität und Ausblick zutun haben:
  • 24, 48, 72 oder 96 Stunden Ticket
Wer ein Hotel, wie wir, etwas außerhalb der Innenstadt gebucht hat, sollte über die Anschaffung eines Mehrtagesticket für den öffentlichen Nahverkehr in Amsterdam nachdenken. Diese gibt es an Automaten bei den Metrostationen, beim GVB Schalter im Hauptbahnhof oder, wenn man wie wir Glück hat, sogar an oder Hotelrezeption. Natürlich kann man auch darüber nachdenken sich für die Reisedauer ein Fahrrad zu leihen. Wer es jedoch etwas bequemer mag oder zu einer Zeit fährt in der das Wetter eher durchwachsen ist wird die Anschaffung nicht bereuen. Wir haben uns für das 72h Ticket entschieden und haben dafür 17 € pro Person bezahlt.
  • Tour durch Amsterdams andere Seite
Wie wir alle wissen ist Amsterdam nicht nur bekannt für seine Grachten und Tulpenmärkte. Wer also diese andere Seite von Amsterdam gern anschauen möchte ohne mit hochrotem Kopf und verstohlenen Blicken durch die Gassen zu laufen, dem sei eine geführte Tour durch das Rotlichtviertel ans Herz gelegt. Wir haben eine 90min Tour bei getyourguide gebucht und haben es nicht bereut (Kostenpunkt: 25 € p.P.). Unsere Tourleiterin (Theresa) zeigte uns mit sehr viel Charme die entsprechenden Orte und versorgte uns mit Anekdoten und Hintergrundwissen über das älteste Gewerbe der Welt. Mit ihrer lockeren Art sorgt sie dafür, dass sich alle aus unserer Gruppe (wohlgemerkt nur Paare) wohlfühlten und bei keinem irgendwie Beklemmungen auftraten. Im Prinzip war es ein Schaufensterbummel der besonderen Art mit ganz viel Input.


  • Pause auf dem Dach des Nemo Science Center
Das schräge Dach des grünen Nemo Science Center gegenüber vom Schifffahrtsmuseum bietet sich für eine Pause vom Stadtbummel an. Bei einer schönen Aussicht kann man einen Kaffee trinken oder einfach nur sitzen und genießen. Für Kinder oder junggebliebene sind die verschiedenen Installationen ein Hit, z.B. kann man mit Hilfe seiner Kraft Wasserfontänen spritzen lassen oder Windexperimente machen.


  • Mittagessen in der Mensa der Stadtbibliothek
Will man Kultur, Ausblick und Essen miteinander vereinen lohnt sich ein Besuch der "Openbare Bibliotheek". Neben der großen Sammlung an Büchern aus aller Welt, findet man dort nämlich eine Mensa mit Dachterrasse. Trotz verschiedener Schutzvorrichtungen und Überdach bietet sich ein fantastischer Ausblick und die Qualität des Essens ist auch nicht zu verachten.


  • Grachtenfahrt und Stadtbummel
Ja, ich weiß das ist nichts Neues und steht in eigentlich jedem Beitrag zu Amsterdam. Aber es ist nun einfach mal so, wenn man dort ist sollte man unbedingt eine Grachtenfahrt mit einem der Anbieter seiner Wahl machen. Wir haben uns für die offenen Boote mit überschaubarer Platzzahl und das sehr jugendliche Team von Friendship entschieden. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir, ein Becherchen Wein in der Hand, Amsterdam noch einmal vom Wasser aus bewundern und über solche Fragen aufgeklärt werden, wie: Wie kommen die großen Hausboote eigentlich durch die niedrigen Brücken? Oder: Wie viele Hanfplanzen dürfen draußen auf Balkon und Boot aufgestellt werden?
Mit 15 € + ca. 3-5 € fürs Getränk ist man hier dabei und schippert in familiärer bzw. freundschaftlicher Atmosphäre durch die Grachten. Ist die Tour dann zu Ende kann man zu Fuß das eben gesehen noch einmal entdecken und in das ein oder andere Café einkehren. Empfehlen können wir hier das „Ivy & Bros“. Wir haben uns zwar nur einen Chailatte gegönnt, aber doch ziemlich oft neidisch auf die Sandwiches am Nebentisch gelinst. Wenn diese nur halb so gut schmecken, wie sie ausgesehen haben, hat man definitiv nichts zu bereuen.



So, das waren meine Tipps für einen Amsterdambesuch. Was könnt ihr noch empfehlen und was ist euer absolutes Highlight in Amsterdam? Ich freu mich über Kommentare.

Liebe Grüße,
eure Uli von Maschenrisotto

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