Samstag, 26. November 2016

Weihnachtsbäckerei, genießen mit weniger Zucker


Wer kennt das nicht, die Weihnachtszeit rückt näher und damit auch all die vielen Leckereien: Gänsebraten, Lebkuchen und überall riecht es nach frisch gebackenen Plätzchen. Der Versuch seine guten Vorsätze für das nächste Jahr schon vorzeitig zu beginnen, um die Umstellung leichter zu gestalten, ist somit geradezu zum Scheitern verurteilt. Draußen ist es kalt und nass, die Couch sieht einfach viel zu einladend aus und wenn man schon einmal hier sitzt, könnte man doch auch gleich Kaffee und Naschereien in die gemütliche Runde dazuholen. Kurz darauf plagt einen aber auch schon das schlechte Gewissen, da man ja weiß, dass so schnell keine Besserung in Sicht ist, sondern eher noch diverse Festtagsschlemmereien auf einen warten...

Ok, gut, hier kommt nun nicht DIE Lösung für dieses Problem. Zumal ich dann doch eher zu der Fraktion "Ach komm schon, es ist Weihnachtszeit, verbieten bringt doch nix", gehöre. Obwohl das auch im Frühling, Sommer, Herbst meine Aussage sein könnte... aber egal. 
Dennoch beschäftige ich mich immer wieder mit dem Thema Ernährung und der Vorsatz meinen Zuckerkonsum stark zu reduzieren, begleitet mich schon eine ganze Weile. Dabei sind es für mich die kleinen Schritte, die mich diesem Ziel näher bringen. So z.B. das folgende Plätzchenrezept, dessen Teig ganz ohne industriellen Zucker auskommt und mit Hilfe einer Schokokuvertüre mit hohem Kakaoanteil auch bei der Glasur an zusätzlichem Zucker spart. Wer trotzdem eine Portion Extrazucker braucht und auf den schönen Dekoeffekt nicht verzichten will, greift zu den geliebten Zuckerperlen. (Mit diesem Gimmick konnte ich dann sogar meinen Freund von den "gesünderen" Plätzchen überzeugen... Immerhin hat man bei herkömmlichen Mürbeteigplätzchen sonst sowohl im Teig, in der Glasur und in den Perlen viiiel Zucker versteckt. ;))

Weihnachtsplätzchen, ein bisschen anders:

Zutaten:

300g Mehl
150g Butter/Magarine
100g ungesüßtes Apfelmus (am besten ist natürlich selbstgemachtes)
1 Ei (Größe M)
1 Prise Salz

100g Schokoladenkuvertüre mind. 70% Kakaoanteil
nach Belieben Mark einer Vanilleschote
nach Belieben Mandelsplitter oder Zuckerperlen

Der Vorgang unterscheidet sich dann nicht wirklich von der Herstellung normaler Mürbeteigplätzchen. Die oberen Zutaten werden in einer Schüssel miteinander vermengt und dann zu einem glatten Teig verknetet. Ist eine schöne Teigkugel entstanden, wird diese in Frischhaltefolie gewickelt und für eine halbe Stunde im Kühlschrank verstaut. 
Danach die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, den Teig mit Hilfe eines Nudelholzes ausrollen und das Ausstechen der Förmchen kann beginnen. Alle Teile auf ein, mit Backpapier ausgelegtes, Blackblech legen und bei ca. 180°C (Ober-/Unterhitze) für ca. 10-15 min backen. Dann abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit kann die Schokolade klein gehackt, mit dem Vanillemark vermengt und im Wasserbad geschmolzen werden. Die Kekse einseitig in die Schokolade tunken und nach Belieben verzieren.




Fertig! Guten Appetit!

Ich hoffe dieses Rezept inspiriert euch ein bisschen und vielleicht habt ihr ja für mich den ein oder anderen Tipp, wie ihr mit weniger schlechtem Gewissen durch die Köstlichkeiten der Weihnachtszeit kommt? Für mehr kreative Ideen Rund um Weihnachten schaut bei den Kreativas vorbei.

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