Pralinen-Werkstatt zu Weihnachten

Pralinen selber machen

Hallo ihr Lieben, ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Weihnachtsfest, konntet die Feiertage mit euren Liebsten genießen und seid gut ins neue Jahr gerutscht!

Bei uns war an Heiligabend und dem ersten Weihnachtsfeiertag Familienzeit angesagt, also mit den Eltern, Großeltern und Geschwistern mit Familie. Am Zweiten haben wir uns dann einen ganz entspannten Tag zu Zweit gemacht. Der Herzensmann hatte sich gewünscht, dass wir es mal versuchen selber eine Weihnachtsgans zu braten. Erst einmal ohne „Zuschauer“ falls etwas schiefgeht und um vorbereitet zu sein falls die Zeit kommt, wo man nicht mehr zu den eigenen Eltern geht, sondern die Eltern Weihnachten zu einem kommen. 😉 Was soll ich sagen, es hat geklappt. Wir sind kugelrund und wir wissen nun, dass es kein Hexenwerk ist. Wie habt ihr eure Feiertage verbracht?

Selbstgemachte Pralinen zu Weihnachten

Im Vorfeld zu Weihnachten haben wir auch bereits einige Zeit in der Küche zugebracht, denn wir hatten uns mal wieder überlegt Pralinen selbst zu machen und zu verschenken. Ich hatte mir vor einigen Jahren mal so ein Set aus Rezeptbuch, Pralinengabeln und Papierförmchen gekauft. Schon damals gab es große Begeisterung in der Familie. So kaufte sich meine Mutti gleich auch noch ein Set und stieg in die Pralinenproduktion mit ein. Es ist einfach eine sehr schöne kleine _Geschenkidee, ein schönes Mitbringsel. Allerdings sollte man den Aufwand nicht unterschätzen. Wenn man, so wie wir, immer mehrere Sorten machen will, muss man einige Zeit einplanen. Da bei uns in der Vorweihnachtszeit ziemlich viel los war, war es doch eine knappe Angelegenheit. Die letzten Pralinen sind am Abend des 23.12. von der Gabel gehüpft, bzw. habe ich noch ein paar schnelle am 24.12. gemacht. Aber die haben wir nicht verschenkt, das war eher ein Rezept-Test für mich. Dazu gleich mehr.

Verpackt haben wir die Pralinen diesmal in kleine durchsichtige Tüten mit Sternen drauf. Damit man weiß was drin ist, habe ich noch weiße Schildchen belettert und an die Tütchen gebunden. Mit dem rot-weiß geringelten Band, fand ich, war das eine hübsche Kombination und unterstrich den Handmade-Charakter. Dazu gab es übrigens für die Großeltern noch eine Flasche Wein und Honig aus einem Projekt in meiner Arbeitsstelle. 🙂

Pralinen selber machen

Lieblingspralinen

Unsere Lieblingspralinen aus dem Rezeptbuch sind auf jeden Fall die Erdbeer-Joghurt und Baileys-Pralinen, die haben wir dieses Jahr auch wieder gemacht. Aus den letzten Jahren kann ich mich erinnern, dass die Basilikumpralinen auch ganz gut ankamen, genauso wie die Feigen-Chili. Für alle die sich auch mal am Pralinen machen versuchen wollen, kann ich dieses Buch bzw. Set nur empfehlen (und das ist keine bezahlte Werbung in irgendeinem Sinne). Im vorderen Teil findet man Hinweise zu den Werkzeugen und vor allem zum richtigen Temperieren der Kuvertüre, damit sich die Schokolade auch gut verarbeiten lässt. Ein Thermometer ist hierbei also unerlässlich.

Buchtipp Pralinen selber machen

Einfaches Rezept für fluffig leichte Knusperpralinen

Für alle die, die jetzt aber nicht erst etwas kaufen wollen oder ganz einfach in die Pralinenmacherei einsteigen wollen, hab ich jetzt noch ein kleines Rezept. Ihr erinnert euch, es geht natürlich um die Pralinen, die ich morgens am 24. noch unbedingt machen musste. 😉

Schoko-Quinoa Pralinen

Pralinen selber machen

Zutaten für 25-30 Stück:

Für die Füllung:

  • 100 g Vollmichkuvertüre
  • 100 g Zartbitterkuvertüre
  • 200 ml Sahne
  • 50 g Quinoa gepufft (oder z.B. gepufften Amaranth oder Knuspermüsli)

Für die Ummantelung:

  • Kuchenglasur z.B. Kakao
  • evtl. getrocknete Cranberrys oder Gojibeeren zum Verzieren

Zubereitung:

Die Vollmilch- und Zartbitterkuvertüre klein hacken und in eine Schüssel geben. In der Zwischenzeit die Sahne kurz aufkochen lassen. Dann über die Schokolade geben und rühren bis alle Stückchen geschmolzen sind. Etwas abkühlen lassen, dann die Quinoa-Pops unterrühren. Die Masse dann für mindestens 2 Stunden in den Tiefkühler stellen.

Nun sollte die Masse fest geworden sein. Stelle dir einen mit Folie umwickelten Teller bereit. Mit Hilfe eines Teelöffels portionierst du nun die Masse und rollst kleine Kügelchen. Diese legst du auf den Teller. Sind alle Kügelchen fertig, stellst du sie nochmals für ca. 15 min in den Tiefkühler. In der Zwischenzeit kannst du die Kuchenglasur über dem Wasserbad schmelzen und dir ein Backpapier sowie deine Zutaten für die Verzierung zurecht legen.

Die kalten Kügelchen werden dann nach und nach mit der Kuchenglasur ummantelt, mit z.B. Gojibeeren geschmückt und zum Trocknen auf das Backpapier gegeben.

Schoko-Quinoa Pralinen

Fertig! 

Die Füllung kann problemlos auch schon einen Tag vorher hergestellt und im Tiefkühler aufbewahrt werden. So hab ich das gemacht und habe dann am 24. nur noch Kugeln gerollt und diese mit Schokolade überzogen.

Schoko-Quinoa Pralinen Rezept

So, das war also mein kleiner Bericht von der Pralinen-Werkstatt im Hause Maschenrisotto. Vielleicht hat ja jetzt der eine oder andere von euch Lust bekommen es selbst aus zu probieren und hat damit gleich eine schöne Mitbringsel-Idee für die nächsten Feierlichkeiten. Schreibt mir doch mal, ob ihr auch schon Pralinen selbstgemacht habt und welche Geschmacksrichtung bei Pralinen euer Favorit ist! 🙂

Bis dahin wünsche ich euch einen guten Start in die erste Januarwoche und freue mich auf ein neues kreatives Jahr mit euch!

Eure Uli von Maschenrisotto

Verlinkt bei: Dienstagsdinge, Creadinstag,  Rezepte Linkparty von facile-et beau Gusta, Crealopee

3 Kommentare

  1. Liebe Uli,

    Pralinen selbst machen…da ziehe ich meinen Hut …und klasse sehen sie auch noch aus. Da haben sich die beschenkten sicher gefreut? 🙂

    Eine Weihnachtsganz ist kein Hexenwerk aber das erste mal hätte ich auch ohne Zuschauer und so…ist doch toll das es dann auch so gut geklappt hat.

    Einen tollen Start ins neue Jahr wünscht dir die Nähbegeisterte

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